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DSDSS

römisches Hundepaar

 

Das Musikmachen dient dem Menschen als Ausdrucksmittel für seine tiefsten Gefühle: Freude, Liebe, Lust, Melancholie, Kummer, Trauer, Gram, Groll oder Zorn verwandeln sich in Töne, Akkorde, Melodien, Rhythmen, Verse, Refrains, Lieder. Musik kehrt das Innerste des Menschen nach außen.

Das gilt auch für Nazis! Statt mit ihren Kameraden für jedermann sichtbar durch die Straßen zu marschieren, um im Gleichtakt bizarre Parolen zu blöken oder mit Schlagringen auf vorbeihuschende Passanten einzudreschen, versuchen ungeliebte Burschen ohne Frisuren, ihren Hass auf alles, was anders ist als sie, in – na ja – „Musik“ umzuwandeln. Sie malträtieren unschuldige Gitarren, Trommeln und Mikrofone, drehen die Verstärker bis zum Äußersten auf und grölen ihre sonderbar anmutenden Wortketten in eine Welt hinaus, die nicht nett zu ihnen war und nun eines Besseren belehrt werden soll.

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