Archiv der Kategorie: Bremen

Mein letzter Aufschlag

Meine Reihe „Laloire schlägt auf“ feiert in diesem Herbst ihr Fünfjähriges! Ein guter Grund zum Feiern und zugleich ein geeigneter Anlass, um Abschied zu nehmen – und zwar mit einem letzten Aufschlag, der zugleich ein Best-of sein wird aus knapp 30 Vorträgen zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.

Stattfinden wird das Ganze wie gewohnt in der Bremer Stadtbibliothek – und zwar am:

Donnerstag, 15.11. um 18 Uhr in der Krimibibliothek.

Juli Zeh, Max Goldt, Olga Grjasnowa, Wolfgang Herrndorf, Sven Regener, Sibylle Lewitscharoff, Joachim Meyerhoff und über 20 weitere Schriftstellerinnen und Schriftsteller habe ich in den vergangenen 5 Jahren in meiner Reihe vorgestellt. Jedes Mal habe ich mir ein knappes Stündchen Zeit genommen, um die Autor*innen und ihr Werk dem Publikum vorzustellen. Dabei standen stets zwei bis drei Bücher im Fokus, aus denen ich jeweils auch Textauszüge vorgelesen habe, sodass jeder Aufschlag eine Mischung aus Vortrag und Lesung war.

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Speedbooking-Auktion

Hochgeschwindigkeitsbuchvorstellung mit Soli-Auktion & -Verlosung

In den vergangenen Jahren sind einige Bücher zusammengekommen, die ich im Rahmen von Rezensionen, Moderationen und Vorträgen gelesen, besprochen und vorgestellt habe. 50 davon will ich am 28. September ab 20 Uhr im Bremer Kukoon in Hochgeschwindigkeit vorstellen und versteigern.

Das heißt: Ich werde im Schnitt maximal zwei Minuten pro Buchvorstellung haben und jedes Buch anschließend direkt an den Meistbietenden abgeben. Mal schauen, ob das klappt (das Ganze ist eine Premiere) und ob sich genügend Leute einfinden, die bereit sind, Bücher zu ersteigern. Es wäre natürlich schön, wenn viele Leute kommen, denn 50 Bücher an 15 Leute zu versteigern, dürfte vermutlich schwierig werden. Also, kommt zahlreich vorbei – es werden viele famose und gut erhaltene Bücher (in erster Linie Hardcover) unter den Hammer kommen, die in den vergangenen fünf, sechs Jahren erschienen sind.

Alle Einnahmen aus der Auktion fließen als Spende ans Kukoon, um das Kollektiv, das den Laden gekauft und renoviert hat, finanziell zu unterstützen. Gleiches gilt für die Einnahmen aus der Verlosung, bei der 70 – 80 weitere Bücher aus meinem Fundus verlost werden (es gibt keine Nieten, aber dafür vielleicht das eine oder andere Buch, das man unauffällig in die Tasche seines Sitznachbarn gleiten lassen möchte – aber ganz sicher auch viele hauptgewinnmäßige Bücher).

Also, kommt vorbei und bietet mit … 3-2-1…

Der Eintritt ist frei.

Kukoon, Buntentorsteinweg 29, Freitag 28.9., Beginn: 20 Uhr

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Laloire schlägt auf – Heinz Strunk

Donnerstag schlage ich ein letztes Mal regulär in der Stadtbibliothek auf. Dieses Mal widme ich mich dem Schriftsteller, Musiker, Entertainer, Schauspieler und (nicht zuletzt) Hamburger Heinz Strunk – wobei ich (in dem knappen Stündchen, das mir zur Verfügung steht) ausschließlich aufs literarische Werk eingehen werde.

Im Fokus stehen dabei Strunks Debüt – der moderne Klassiker „Fleisch ist mein Gemüse“ – und der hochgelobte Roman „Der goldene Handschuh“ über den Frauenmörder Fritz Honka. Auch der letzte Roman „Jürgen“ sowie der just erschienene Prosaband „Das Teemännchen“ sollen nicht unerwähnt bleiben.

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tod.tschick.herrndorf

LESUNG & VORTRAG

23. August 2018 ab 19:30 Uhr im Kukoon

Auch in diesem Jahr erinnere ich mit der Veranstaltung „tod.tschick.herrndorf“ im Kukoon an den Schriftsteller und Maler Wolfgang Herrndorf, der vor allem durch seinen Jugendroman „Tschick“ zum Kultautor geworden ist und sich am 26. August 2013 erschossen hat.

Als Herrndorf 2010 mit „Tschick“ der Durchbruch als Schriftsteller gelingt, leidet er bereits unter einem Gehirntumor. Er weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat, und stürzt sich in die Arbeit. Neben „Tschick“ vollendet er innerhalb weniger Monate den Agententhriller „Sand“ und arbeitet an einer Art Fortsetzung zu „Tschick“, die 2014 (als unvollendeter Roman) unter dem Titel „Bilder deiner großen Liebe“ erscheint.

Darüber hinaus beschreibt Herrndorf seinen Alltag mit dem Tumor in seinem Online-Tagebuch „Arbeit & Struktur“, das im Herbst 2013 auch in gedruckter Form veröffentlicht wird. Der Autor selbst lebt zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht mehr: Nachdem die Krankheit immer weiter vorangeschritten war, hatte sich der 48-Jährige am 26. August 2013 am Ufer des Berliner Hohenzollernkanals erschossen.

Das Werk von Herrndorf lebt indessen munter weiter, allen voran der Roman „Tschick“, der inzwischen nicht nur Schulstoff ist, sondern in einer Theaterfassung zu den meistgespielten Stücken auf deutschen Bühnen gehört und darüber hinaus von Fatih Akin fürs Kinos verfilmt wurde.

Grund genug, um an Wolfgang Herrndorf zu erinnern. Daher werde ich Auszüge aus seinen Büchern lesen, Videos einspielen, Bilder einblenden und einiges zu Leben und Werk des viel zu früh verstorbenen Schriftstellers erzählen. Dabei werde ich auch auf die Bilder und Zeichnungen eingehen, die Herrndorf hinterlassen hat und die mittlerweile auf Ausstellungen zu sehen sind. Und natürlich wird auch Musik zu hören sein, die im Herrndorf-Kosmos eine Rolle spielt.

Do 23. 8. um 19:30 Uhr im Kukoon, Buntentorsteinweg 29, Bremen

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Poesie im Rampenlicht

Auch die 19. Auflage des internationalen Poesiefestivals „Poetry on the Road“ versammelte wieder Lyrikerinnen und Lyriker aus aller Welt, um in Bremen die verschiedenen Facetten der Dichtkunst zu feiern.

Mehr Poesie auf deutschen Bühnen hat der Schauspieler Fabian Hinrichs unlängst auf dem Berliner Theatertreffen eingefordert, denn nichts „scheint momentan politischer zu sein als Poesie“. Das Bremer Theater kommt dieser Aufforderung zumindest einmal im Jahr äußerst prominent nach, in dem es die große Bühne seines Hauses für die Eröffnungsgala des internationalen Literaturfestivals „Poetry on the Road“ bereitstellt. Auch in diesem Jahr rückte die Lyrik am Freitagabend vor fast komplett gefüllten Rängen für drei Stunden ins Rampenlicht. Zwei Dichterinnen und fünf Dichter aus sechs Ländern performten Gedichte in Englisch, Deutsch, Chinesisch, Spanisch, Niederländisch und Schweizerdeutsch. Mehr Poesie geht kaum, auch wenn es möglicherweise nicht die Form von Poesiepräsenz ist, die Hinrichs gemeint hat. Sei’s drum – die Lyrik, die sonst oft eher ein Nischendasein führt, darf sich in Bremen einmal jährlich im Spotlight austoben.

Die Freiheit des Wortes & Bremen als „City of Literature“

Dass die Wortkunst in Zeiten, in denen die Freiheit des Wortes von vielen Seiten attackiert wird, solche Bühnen braucht, da sind sich die Festivalmacher Regina Dyck und Michael Augustin sowie die Bremer Staatsrätin für Kultur Carmen Emigholz einig. Emigholz verkündete während ihrer Festival-Eröffnungsrede gar den Plan, mit Bremen den UNESCO-Titel „City of Literature“ anzustreben. Man darf gespannt sein, wie dieser Plan umgesetzt wird, denn abgesehen von seinen drei Literaturfestivals (Literarische Woche, globale° und Poetry on the Road) gilt Bremen nicht unbedingt als Mekka der Literatur – weder gibt es hier ein großes Literaturhaus, noch eine herausragende Literaturzeitschrift, und sowohl aufstrebende als auch erfolgreiche Autorinnen und Autoren zieht es meist in andere Städte.

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Laloire schlägt auf

Ingo Schulze – 24. Mai 2018 um 18 Uhr

Stadtbibliothek Bremen (Krimibibliothek)

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Neo-Release

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8. Mai 2018 · 21:12