Schlagwort-Archive: Kleine Weser

In the Huckelriede Undergrowth

So there it is, barely three hundred yards from my front door, behind the dyke the first International Huckelriede Kiosk Festival. My neighbourhood hosting an international event?

I’m standing on the dyke top with the scruffy, neglected playground and Buntentorsteinweg, the main road, behind me and, before me, the Kleine Weser, the narrow southern arm of the large river that divides our city. On the grass below me is the familiar old kiosk hut, from which, however, nothing has been sold for over a year, but into which new life has now returned. And: it’s enjoying company for a few days four other kiosks, lots of long beer tables and benches, sun loungers, bales of straw and a tepee, in which the Huckelriede singer-songwriter is sitting and playing his guitar.

‘What’s that supposed to be?’ asks a man with a pair of nineteen-fifties glasses on his nose and a poodle on a lead. I shrug my shoulders and reply, ‘Art, probably.’ He gives a brief sniff, has a good look round and turns to me again. ‘Art?’ I nod; he shakes his head.

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KERBEN IM HUCKELRIEDER DICKICHT

Nun ist es da, knapp 300 Meter von meiner Haustür entfernt, hinterm Deich: das erste internationale Huckelrieder Kiosk-Festival. Mein Stadtteil als Herberge eines internationalen Events?

Ich stehe auf der Deichkrone, im Rücken den verlotterten Spielplatz und den Buntentorsteinweg, vor mir die Kleine Weser. Auf der Wiese zu meinen Füßen steht die vertraute Kioskbude, in der schon seit über einem Jahr nichts mehr verkauft wird, in die jetzt aber neues Leben eingekehrt ist; zudem hat sie für ein paar Tage Gesellschaft bekommen von vier weiteren Kiosken, zahlreichen Bierbänken, Sonnenstühlen, Strohballen und einem Tipi, in dem der Huckelrieder Liedermacher sitzt und Gitarre spielt.

Was soll das sein?“, fragt mich ein Mann mit Fünfzigerjahrebrille auf der Nase und einem Pudel an der Leine. Ich zucke die Schultern, sage: „Wahrscheinlich Kunst.“ Er schnieft kurz, lässt seinen Blick kreisen, sieht mich wieder an: „Kunst?“ Ich nicke, er schüttelt den Kopf.

Na denn. Komm Hansi, das ist nichts für uns! Das ist Kunst.“ Sagt es und schleift seinen Pudel hinter sich her, der so ausschaut, als wäre er gern noch ein bisschen geblieben. Ich blicke den beiden nach, sinniere einen Augenblick über den Stellenwert von Kunst im Leben von Pudelbesitzern und steige dann hinunter zur Deichschartschreiberin, einer befreundeten Schriftstellerin, die im wiederbelebten Kiosk hinter einer Schreibmaschine sitzt und auf Geschichten wartet, wenn sie nicht im Stadtteil auf Entdeckungstour geht, um selbst Geschichten aufzuspüren – so wie heute, wo sie mit mir zum Golfen verabredet ist.

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