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Soundtrack der Spoken Word Poeten

louis

Im Sparkassen-Foyer-Café. Poetry Noon mit vier Sprechdichter*innen.

Die Begrüßung zur Lesung beginnt, und im Hintergrund gehen die Türen zur Schalterhalle auf & zu, auf & zu …

Auf. Der Wind weht Auto-, Stimmen- & Straßenbahngeräusche rein.

Zu. Kleinkindergebrabbel, Gespräche vor Bankautomaten, die hinter den provisorisch aufgestellten Trennwänden stehen. Der Tastensound der Geldmaschinen. Das Knattern des Geldausspuckens.

Der Soundtrack der Lesung sozusagen, den man irgendwann ausblendet, weil da vorne auf der Bühne Verse vibrieren; „Flitzgedichte, die uns blitzschnell überholen“; Jazz-Poems mit Air Jordan– & Louis Armstrong-Einlagen; „scharftöniger Zoff“, der sich in den Hirnwindungen verkantet …

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1-2-3-4-5-6 poems are bullshit …

morrison

Die Spoken-Word-Performerin in schwarzem Leder. TJ Dema legt ihre Gedichte auf, dreht die Boxen auf. Verse mit Drive, Rhythmus und Tiefgang.

„The machines don´t care if we live or die.”

Das Publikum so still, auf der Bühne so viel Power in der Poesie. Überleitungen, die wie Teile der Gedichte wirken.

Jedes Gedicht wird eingezählt. 1-2-3-4-5-6.

„Poems are bullshit unless they teach. Poems have no purpose until they reach … someone. I hope my poems have reached you.”

Definitiv. Hat jemand den Applausometer eingeschaltet und die Beifallsstärke gemessen?

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