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Ende der Pause – Neujustierung

Marseille17

Nichts ist mehr passiert, hier auf meinem Blog, in den vergangenen vier Monaten. Das muss sich ändern, das soll sich ändern, das wird sich ändern. Allerdings wird der Blog sich dabei vermutlich auch verändern. Die (teils recht ausführlichen) Buchbesprechungen werden nur noch am Rande auftauchen, dafür wird es mehr andere Texte geben – literarische Schnappschüsse, Storys und Schnipsel, Berichte, Miniaturen und kurze Erzählungen. Das zumindest ist das Vorhaben; ob es dann tatsächlich so wird … wer weiß … Aber auf jeden Fall wird wieder mehr passieren!

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Eigene Texte sind meist Mist

pisamüllcontainer

„So wie Universität generell dazu da sein sollte, Gedankenresultate zu verhindern – denn das ist Bildung in der Praxis: das Wissen, dass es nicht reicht, sich selber ein bisschen was auszudenken, zu erfahren, zu respektieren und sich davon einschüchtern zu lassen –, so sollte es Aufgabe dieser Poetikdozentur sein, das Entstehen von Texten zu verhindern. Vielleicht kann man in manchen Fällen sogar Gründe dafür finden, aber auch diese Gründe sind eigentlich uninteressant. Interessant ist: Die meisten Texte sind Mist. In allererster Linie natürlich gerade die vor einem selbst entstehenden eigenen Texte. Fast immer Mist. Schlecht. Schwach. Unbrauchbar. Warum? Ich weiß es nicht.“

Rainald Goetz in seiner Antrittsvorlesung „Leben & Schreiben – Der Existenzauftrag der Schrift“ im Rahmen der „Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik“ an der Freien Universität Berlin.

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