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Laloire schlägt auf – Heinz Strunk

Donnerstag schlage ich ein letztes Mal regulär in der Stadtbibliothek auf. Dieses Mal widme ich mich dem Schriftsteller, Musiker, Entertainer, Schauspieler und (nicht zuletzt) Hamburger Heinz Strunk – wobei ich (in dem knappen Stündchen, das mir zur Verfügung steht) ausschließlich aufs literarische Werk eingehen werde.

Im Fokus stehen dabei Strunks Debüt – der moderne Klassiker „Fleisch ist mein Gemüse“ – und der hochgelobte Roman „Der goldene Handschuh“ über den Frauenmörder Fritz Honka. Auch der letzte Roman „Jürgen“ sowie der just erschienene Prosaband „Das Teemännchen“ sollen nicht unerwähnt bleiben.

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Hauptsache, die Pointen sitzen

Und so war es in diesem Jahr mit Heinz Strunk alias Jürgen Dose.

Bei der Vorstellung seines neuen Romans im Bremer Schlachthof füttert Heinz Strunk sein Publikum mit Gags und komischen Einlagen

Als Heinz Strunk im vergangenen Jahr mit seinem Roman “Der goldene Handschuh“ auf Lesetour war, konnten jene Zuhörer, die das Buch bereits gelesen hatten, Zeugen einer sonderbaren Verwandlung werden. Strunk präsentierte eine auf 90 Minuten eingedampfte und pointengeschwängerte Zusammenfassung seiner an sich düsteren True-Crime-Story über den Serienmörder Fritz Honka. Von der eigentlich einfühlsamen Milieustudie blieb in der Lese-Fassung nicht viel übrig. Offenbar hatte der Entertainer vermeiden wollen, dass die Fans seines bisher eher humoristischen Werks („Fleisch ist mein Gemüse“, Studio Braun, Fraktus) enttäuscht sein könnten. All jenen, denen „Der goldene Handschuh“ selbst in der klamaukigen Lese-Fassung noch zu harter Tobak war, versprach Strunk abschließend, dass sein nächstes Buch wieder lustiger werde.

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Die Strunk-Show

Heinz Strunk ist wieder auf Lesereise. Sicherlich ein Erlebnis, wenn auch manchmal ein recht fragwürdiges – so wie im vergangenen Jahr, als er seinen eigentlich beeindruckenden Roman „Der goldene Handschuh“ in einer Ulk-Performance verhunzt hat.

Verwandlung eines Romans

Hey, Fleisch ist mein Gemüse“, so habe ihn vor Kurzem irgendein Fremder in der Kneipe angequatscht. Ohne Begrüßung oder Anrede habe der ihm einfach nur den Titel seines Erfolgsromans an den Kopf geworfen, erzählt Heinz Strunk zu Beginn seines Auftritts im Bremer Schlachthof. Ihm selbst behagt das nicht, auf ein Buch reduziert zu werden, dessen Veröffentlichung bereits zwölf Jahre zurückliegt. Allerdings war sein stark autobiografisch gefärbtes Debüt ein Besteller, der sich eine halbe Million Mal verkauft hat und 2008 verfilmt wurde. Dieses Buch ist der Ausgangspunkt für die Erfolge des Musikers, Entertainers und Schriftsellers, der mit bürgerlichem Namen Mathias Halfpape heißt. Mittlerweile kennen ihn viele auch durch seine Auftritte bei Extra 3, die Telefonstreiche mit Studio Braun oder aus der Fake-Dokumentation „Fraktus“.

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